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Produkttest
Produkttest: Die Baby Menu Küchenmaschine von NUK – Ai ai, Babybrei

Wenn man Mama wird, wird man mit so einigen neuen Dingen konfrontiert. Nicht nur das ständige Windelwechseln wird zur alltäglichen Aufgabe, irgendwann heißt es auch: Futtern wie bei Muttern. Und hier fängt der Spaß so richtig an. Es gibt Babybrei von zig Marken. Von teuer bis günstig. Gut sind sie alle, denn Babynahrung ist die am strengsten kontrollierte Ware überhaupt. Doch schmecken sie dem Nachwuchs auch? Da heißt es dann „Learning by Ausprobiering“. Viele Mütter schwören da auf Selbstgekochtes. Andere haben keine Lust auf den Aufwand und stapeln sich die Gläschen ins Regal. Ich finde, eine gute Kombination ist genau richtig. Zum einen lernt der Sprössling neue Geschmacksrichtungen kennen, wenn man beim Kochen ein bisschen kreativer ist, zum anderen ist es unterwegs einfach sehr praktisch, wenn es auch mal mit einem Gläschen geht. Ex und hop.

Natürlich möchte man sich aber auch beim Selbstkochen das Leben nicht unnötig kompliziert machen. Da gibt es nun verschiedene Varianten, wie man das Ganze vereinfacht. Entweder man fängt an nur noch Gemüse zu essen und dem Junior was davon abzuzwacken, damit man nicht immer eine Extraportion kochen muss. Oder man gönnt sich eine praktische Küchenmaschine, die das Ganze für einen erledigt. Wenn man nicht gerade ein paar Tausender für einen Thermomix ausgeben möchte, gönnt man sich die kleine aber feine Maschine von NUK. Mit 149 € im Vergleich ein Schnäppchen. Und sie kann soviel mehr als nur Babybrei zubereiten. Auftauen, Erwärmen, Pürieren und sogar Smoothies zubereiten kann man mit ihr. Als ich diese zum Testen zugeschickt bekam, konnte ich es kaum erwarten, sie auszuprobieren, denn sie versprach eine schnelle, schonende und altersgerechte Zubereitung von Babymahlzeiten. Na, Mahlzeit!

Auf die Zutaten, fertig, los!

Zusammen mit einem kleinen Kochbuch mit ein paar guten Rezepten und Ernährungsplan, kommt die NUK Küchenmaschine mit allerlei praktischen Utensilien. Da ist zum einen das Extra-Messer, dass zum Zubereiten von leckeren Smoothies unabdingbar ist, ein Spatel und zwei Siebeinsätze sind auch mit dabei. Das erste Rezept: Kohlrabi mit Kartoffeln und Schweineschnitzel. Eine Premiere, denn mein Kleiner kannte Kohlrabi noch nicht. Dazu benötigt man folgende Zutaten:

  • 100 g Kohlrabi
  • 50 g Kartoffeln
  • 30 g Schweineschnitzel
  • 35 g Apfelsaft
  • 8 g Rapsöl
  • 2 EL Wasser (das Gemüsewasser vom Vorgaren)

 

 

Das Gemüse wird in kleine Würfel geschnitten und in das Sieb der Küchenmaschine gegeben, damit diese ihren Zauber wirken kann. Das klappt allerdings erst nachdem man den Wassertank zur angegebenen Markierung mit Wasser gefüllt hat. Das Fleisch kommt dann später dazu. Erst tut sich nicht viel, dann fängt irgendwann das Wasser an zu kochen und schon füllt sich der Behälter mit Wasserdampf und eine kleine Dampfwolke bildet sich über der Küchenmaschine. Nach etwa 5 Minuten soll das ebenfalls kleingeschnittene Fleisch hinzugegeben werden. Das erweist sich allerdings als etwas schwierig denn: 1. ist das Gerät heiß und 2. geht der Deckel nicht so einfach auf, da er ein wenig unter Druck bzw. sprichwörtlich unter Dampf steht. Mit ein wenig Hin und Her klappt es dann doch noch und ich kann das Fleisch hinzugeben. Nach ca. weiteren 12 Minuten ist das Wasser im Tank aufgebraucht und sie weist piepend darauf hin, dass sie fertig ist.

Das unten aufgefangene vitaminreiche Garwasser soll man nun abgießen, sodass man zwei Esslöffel davon für den weiteren Gebrauch nutzen kann. Die weichgegarte Gemüse-Fleisch-Kombi gibt man nun ganz ins das Gefäss auf das scharfe Messer. Darauf gibt man sowohl die 2 Esslöffel Garwasser, den Apfelsaft und das Rapsöl. Dann entscheidet man, welche Konsistenz der Babybrei haben soll. Da mein Junior grobe Breis noch nicht mag, schalte ich natürlich das Mega-Pürier-Programm ein. Hin und wieder muss ich ein wenig mit dem Spatel umrühren, denn einige Stückchen bleiben am Rand kleben und werden nicht püriert. Am Ende hat das Ganze aber eine gute Konsistenz, wenn es auch ein wenig zu flüssig geraten ist. Ich schätze ein Löffel Garwasser oder etwas weniger Apfelsaft hätten es auch getan. Im Nachhinein kann man natürlich ein paar Reisflocken dazugeben um einen etwas festeren Babybrei zu bekommen. Ich habe das aber mal so gelassen und geschaut, ob es meinem Junior schmeckt, denn ein großer Esser ist er nicht.

Ai ai, Babybrei

Der erste Löffel wurde wie zu erwarten erstmal skeptisch beäugt. Doch nach dem ersten Schütteln ging es ganz gut. Ich musste zwar noch ein wenig Obstbrei darunter mischen, da Kohlrabi doch nicht so den Geschmacksnerv meines Sohnes trifft, aber er hat den Brei fast komplett gegessen, was zur Mittagsmahlzeit momentan eher selten vorkommt.

Fazit

Die Baby Menu Küchenmaschine von NUK ist wirklich ultrapraktisch. Ohne viel Aufwand kann man mit ihr schnell gesunde Babymahlzeiten zubereiten. Dank 900 ml Tank sogar auch größere Mengen vorkochen und einfrieren. (Ok, das muss immer noch das Gefrierfach übernehmen 😉 ). Man muss nicht mehr aufpassen, dass irgendwas anbrennt oder die Konsistenz falsch ist. Dank altersgerechten Rezepten im beiliegenden Buch ist man direkt startklar und kann seinem Sprössling ein bisschen Abwechslung auf den Tisch zaubern. Demnächst muss ich unbedingt einen Smoothie herstellen. Mal sehen, was Junior davon hält. 🙂

 

 

Mone
Ich bin gebürtige Hamburgerin mit portugiesischen Wurzeln und in der Onlinewelt zu Hause. Ich schreibe für verschiedene Online-Magazine und Portale überwiegend über Themen aus Lifestyle, Cars und Marketing. Darüber hinaus arbeite ich bereits seit über 10 Jahren als Model und habe eine große Leidenschaft: das Backen von Motivtorten.
1 comment
  • Erdbeer-Ananas-Smoothie – Lecker Schmecker – Mone in Motion | Cars & Cakes by Simone Amores
    Jan 31, 2017 (13:11)

    […] Jahreszeit trinken, denn sie sind nicht nur lecker sondern auch vitaminreich und damit gesund. Im Rezeptebuch von der Baby Menu Küchenmaschine von NUK gibts ein Rezept, welches ich unbedingt ausprobieren […]

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